Berichte und Bilder von Betriebsleiter Michael Vonbank

Schälschäden durch das Rotwild

Am ehemaligen Bürkle Zalum wurde am Stangenholz bzw. Baumholzbestand schwere Schälschäden durch das Rotwild festgestellt. Schon 2015 sind in diesem Revierabschnitt der Agrargemeinschaft als Grundbesitzer erhebliche Schäden angefallen. 

Bei einem Lokalaugenschein mit der Behörde, Jagd und Grundbesitzer wurden nun  Maßnahmen festgelegt um solche Schäden zu verhindern. 

Wir alle hoffen, dass diese Maßnahmen entsprechend greifen werden.

Neue Trommelsäge macht Arbeit sicherer

Anfang Mai erhielten wir eine neue Brennholz Trommelsäge. Mit diesem Gerät kann das metrige Brennholz sicherer und auch wirtschaftlicher ofenfertig auf die gewünschte Länge abgelängt werden.

Frondienste im Frühjahr planmäßig abgeschlossen

Die Frondienste konnten alle planmäßig durchgeführt werden. Es wurden Weideflächen geräumt, ein neuer Weidezaun im Bremschl errichtet, in der Alpe Steine von den Alpflächen abgelesen und Weideflächen geschwendet. 

Zudem wurden neue Wildzäune erstellt und Schlagräumungen durchgeführt. Die Fronler waren alle mit einer tollen Begeisterung bei der Arbeit. 

Vergelts Gott an alle, die sich für diesen Frondienst einsetzen.

Restarbeiten beim Sturmholz in den Hochlagen

Auch in den Hochlagen wurde mittels Traktor bzw. Seilbahn das restliche Sturmholz aufgearbeitet. Einige Bäume wurden geschält und bleiben im Bestand als natürlicher Steinschlagschutz bzw. Lawinenschutz liegen. 

Die Zeit drängte, da durch das heiße Wetter der Borkenkäfer schon in den Startlöchern stand. 

Sturmholz in der Bürser Schlucht

Anfang Jänner fiel durch ein Unwetter etliches Sturmholz an. Auch in der Bürser Schlucht sind viele Bäume in den steilen, felsigen Böschungen entwurzelt worden. 

Mit Experten der Wildbach, Forstabteilung und Gemeinde wurden diese Sturmflächen in einem Lokalaugenschein begutachtet. Alle waren der Meinung, dass eine Aufarbeitung in diesem Gelände unmöglich ist. So wird das Sturmholz im Alvierbach nur mit der Motorsäge zerkleinert, damit es zu keinen Verklausungen kommt.

Der Wanderweg wurde in Zusammenarbeit mit der Gemeinde vom Sturmholz befreit.

Viehtrieb-Weg auf die Klosteralpe

Mitte Mai wurde mit dem Bau des Viehtrieb-Weg auf die Klosteralpe begonnen, der von der Agrargemeinschaft im Auftrag vom Kloster St. Peter erstellt wird. Die Baukosten werden vom Kloster übernommen. 

Mittels Kleinbagger wurde der bestehende Weg saniert. Im oberen Drittel wurde ein neuer Weg auf einer Länge von ca. 350 lfm erstellt. Die Feinarbeiten übernahm das österreichische Bundesheer in Rahmen einer Pionierübung. 
Das Material wurde mittels dem Bundesheer Hubschrauber Blackhawk an die Baustelle geflogen. 

Der Weg ist bis auf ein paar Kleinarbeiten fertig. Durch den Bau wurden etliche Stellen, die für Vieh und Mensch gefährlich waren, entschärft. 

Aufarbeitung Sturmtief Burglind

Wir sind immer noch mit den Aufräumarbeiten vom Sturmtief „Burglind“ beschäftigt. Mit unserem eigenen Personal wurden bisher ca. 500 fm aufgearbeitet. Im Buchwald und Tschitrig musste das Sturmholz mittels Seilbahn an die Straße gerückt werden. Die Nutzung des Traktors war vom Gelände her unmöglich.

Bisher konnte das Sturmholz bzw. Schadholz in den Tieflagen in den Abteilungen Schaß, Buchwald, Spial und Gemeindekopf gerüstet werden.
 
 In der Schlucht wurde ein Teil des Sturmholzes bei den „weißen Quellen“ mittels Traktor und Kleinbagger aufgearbeitet. Noch immer liegt aber in der gesamten Schlucht noch etliches Sturmholz  im Bachbett des Alviers. In einem Lokalaugenschein mit der Gemeinde Bürs werden die Schäden aufgenommen und die weitere Aufarbeitung geplant. Anfang April sollte das gesamte Sturmholz in den Tieflagen aufgearbeitet, abgeführt und vermarktet sein. Damit soll vor allem auch dem Borkenkäfer keine Entwicklungsmöglichkeit gegeben werden.

Wildschäden

Im letzten Bericht habe ich schon einmal von Wildschäden durch das Rotwild (Fege- und Schälschäden) berichtet. Leider hat sich, wie befürchtet, die Situation noch verschärft. Die im Frühjahr gesetzten Laubhölzer (Bergahorn) in den Schlagflächen Mungafal und Guscha erlitten einen totalen Verbiss durch das Wild. Auch wurden in den Tieflagen etliche gesetzte Bäume bzw. Naturverjüngungen verbissen. Nur alleine für den Verbissschaden bei den im letzten Jahr gesetzten Bergahorn entstand dem Grundbesitzer ein Schaden von fast 4.000,-- €. 

In diesem Zusammenhang möchte auf die sehr interessanten Artikel in der kleinen Waldzeitung: Weißtanne und Wild bzw. Fütterung aufmerksam machen. 

Russendamm musste durchforstet werden

Entlang des Russendamm wurde der Stangenholz bzw. Baumholzbestand durchforstet. Mittels Kleinbagger wurden etliche Protzen entfernt und die Auslesebäume wie Kiefer, Lärche und Ahorn freigestellt. Zugleich musste laut Wildbach die bestehende Bestockung am Russendamm entfernt werden. Durch das Wurzelwerk wird der gemauerte Damm beschädigt.
 
Auch ist der Baumbestand in einem Alter und einer Höhe, der die Standsicherheit, auf Grund der Bodenbeschaffenheit, nicht mehr gewährleistet.
 
Das Durchforstungsmaterial wurde mittels Kleinbagger aus dem Bestand gerückt. Das gewonnene Waldhackgut wurde an das Biomassewerk Ludesch verkauft. 

Die ersten Frondienste haben statt gefunden

Die ersten Frondienste konnten planmäßig durchgeführt werden. Im Buchwald und Suggiloch wurde mit den Mitgliedern eine Schlagräumung durchgeführt. Mit einer weiteren Partie wurde der Wanderweg bei der Stutzkapelle geräumt bzw. ausgeschnitten. 
Im Hinterburg wurde begonnen zwei Wildzäune abzureißen. Die eingezäunten Pflanzen sind dem Äser entwachsen und sollten falls kein Rotwild in diese Kulturfläche einsteht nicht mehr für den Wildverbiss gefährdet sein.

Weg Erhalter Pflichten entlang des Radweges nach Brand

Entlang des Radweges Richtung Brand mussten die absterbenden Eschen gefällt werden. Besonders dürre Äste sind eine Gefahr für die Benutzer des Radweges. Bei einem Unfall könnte man uns als Weg Erhalter eine grobe Fahrlässigkeit nachweisen. Die Eschen wurden gefällt und mittels Kleinbagger aufgearbeitet. Die ausgeformten Sortimente werden als Brennholz gespalten bzw. als Blochware verkauft. 
Die Wipfel bzw. Äste werden gehackt und das Waldhackgut an das Biomassewerk Ludesch verkauft. Leider hat das Biomassewerk Bürs laut Wolfram kein Interesse an Waldhackgut.