Berichte und Bilder von Betriebsleiter Michael Vonbank

Weihnachtsbäume

Auch in diesem Jahr wurden ca. 300 heimische Chrisbäume bei der Agrar verkauft. Bei einem gemütlichen Tee bzw. Glühmost konnten die Bürser ihren Weihnachtsbaum aussuchen. Insgesamt werden ca. 50 Bäume jedes Jahr an öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Kindergarten, Sozialzentrum  gespendet. Es wurde auch darauf geschaut, dass die Bäume im richtigen Zeichen geschlagen wurden.

Endnutzung Guscha

Am Guscha wurde eine Endnutzung geerntet. Es wurden ca. 400 fm Altholz geschlagen und mittels Seilbahn an die Forststraße gerückt. Die Nutzung erfolgte im Baumverfahren, d. h., dass der gesamte Baum gerückt wird. Die Entastung des Baumes, sowie das Ablängen in die verschiedenen Sortimente erfolgt auf der Forststraße. Vorteil dieser Rückung ist, die Schlagräumung fällt geringer aus und das Ast- bzw. Wipfelmaterial wird auch vermarktet. 

Durchforstung Zalum

 Am Zalum wurde ein Baumbestand durchforstet. Mittels Kettenbagger mit Prozessor wurden die Bäume im Bestand gefällt und sofort in das gewünschte Sortiment abgelängt. Danach werden die Bloche mittels Pferd an die Straße bzw. Seilbahntrasse vorgerückt. Insgesamt wird ca. 400 fm Holz vorgenutzt. 

Seilbahn Guscha

Schneebruchholz

Leider hat sich der Winter etwas zu früh angemeldet. Durch den letzten Schneefall fiel etliches Schneebruchholz an, welches mit einer Spezialforstmaschine aufgearbeitet und gerückt wurde. Ich schätze, dass ungefähr 200 fm dem Schnee zum Opfer gefallen sind.

Aufarbeitung Schneebruchholz

Wiesensanierung Spial

Auf der Spial wurde im Weidgang eine ca. 2000 m² große Wiesenfläche schonend saniert. Die gesamte Fläche war mit Dornen und Farn bedeckt. Damit diese Fläche wieder landwirtschaftlich genutzt werden konnte, musste die gesamte Fläche neu humusiert und eingesät werden. Das Ergebnis war so gut, dass sich sofort ein neuer Bewohner auf dieser sanierten Weidefläche angesiedelt hat. (Murmeltier) Es wurde kein Findling, keine Lärche, Eiche entfernt bzw. beschädigt. 

Ferialarbeiter/innen

Wie jedes Jahr beschäftigen wir auch heuer wieder 10 Ferialer in unserem Betrieb. Im gesamten Monat August wurden verschiedene forstliche bzw. landwirtschaftliche Arbeiten mit den Ferialern durchgeführt. 

In der Alpe wurden im unteren Stafel die alten Schindeldächer des Hirtenhauses, des Bauernstüble, die alte Sennhütte und der Schwiestall  abgerissen. 

Auf der Spial wurde der Weidezaun und die zu sanierende Fläche ausgemäht. Es wurde in etliche Jungwuchsflächen das Unkraut und die Dornen mittels Sicheln und Gertel gemäht. 

Schindeldächer

Der erste Abschnitt bei der Neueindeckung der Heubargen auf der Schaß wurde für dieses Jahr abgeschlossen. Bisher erhielten elf Bargen ein neues Dach. Die restlichen Dächer werden im nächsten Jahr saniert. Insgesamt wurden bisher ca. 400 m² neu eingedeckt. Alle Dächer wurden mit Lärchenschindeln gedeckt. Zugleich wurden bei etlichen Bargen einige Sparren bzw. Pfetten ausgewechselt. 

In der Alpe wurden die restlichen Alpgebäude (ca. 500 m²) im unteren Staffel ebenfalls mit Schindeln neu eingedeckt. Es mussten dabei noch etliche Reparaturen an den Gebäuden durchgeführt werden. So musste bei der Alphütte der Schornstein saniert werden und bei der alten Sennhütte wurde die hintere Wand mittels Spritzbeton neu gestützt. 

Ochsenfurt

Im Bärenloch wurde bei der Furt des „Ochsentobel“ ein Durchlassrohr eingelegt. Dadurch kann man diese Furt besonders auch mit LKW bei jeder Witterung sicher überqueren. 

Sickerleitung

Im Bereich Matetsch wurde eine Sickerleitung errichtet, damit  das Hangwasser  sowie das Oberflächenwasser kontrolliert abgeleitet werden kann. Dadurch kann viel Gewicht aus dem rutschgefährdeten Hang genommen werden.

Krainerwand

Durch die heftigen Regengüsse im Frühjahr drohte  am Guschakopf der Forstweg abzurutschen. Durch eine Krainerwand wurde der Weg stabilisiert. Zugleich wurde eine Sickerleitung errichtet, damit  das Hangwasser  kontrolliert abgeleitet wird. Im Bärenloch wurde bei der Furt des „Ochsentobel“ ein Durchlassrohr eingelegt. Dadurch kann man diese Furt besonders auch mit LKW bei jeder Witterung sicher überqueren. 

Hirtenunterkunft Schweizer Tor

Die Sanierungsarbeiten an der alten Zollhütte am Schweizer Tor wurden fertig gestellt. Die Hütte wurde 2012 neu eingedeckt und innerhalb als Hirtenunterkunft ausgebaut. Nun wurden einige Sanierungsarbeiten noch fertig gemacht.  Besonders bei schlechtem Wetter kann sich das Alppersonal in die Hütte zurückziehen. 

Hochwasserschäden

Durch den heftigen Niederschlag in den letzten Wochen sind auch in unserem Gebiet einige Hochwasser bzw. Murenschäden entstanden. 

Es mussten etliche Tobelübergänge (Leutobel, Brunnentobel und Marktobel) mittels Kettenbagger geräumt werden. Zugleich mussten die Entwässerungsschächte am Guscha und Zalum mittels LKW mit Schraper ausgeräumt werden. 

Bei einer Begehung mit Gemeinde Bürs, Wildbach, Illwerke und Agrar wurden die Rutschungen im Guschabereich besichtigt und über Verbauungs- bzw. Entwässerungsmaßnahmen diskutiert. 

Fakt ist, dass sich der Zalum weiter Richtung Tal bewegt und in naher Zukunft man gemeinsam ein Konzept gegen diese Rutschungen planen muss.  

Hochwasserschäden

Bargendächer

Auf der Schaß wurde mit  der Neueindeckung der Heubargen durch Schindeln begonnen. 

Die Dächer erhalten ein neues Unterdach (Streuschalung) und werden mit Lärchenschindeln dreifach gedeckt. Zugleich werden die Kapellen auf der Spial ebenfalls mit einem neuem Dach gedeckt. 

Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht, ansonsten würde in der Alpe die Alpgebäude vom unteren Staffel neu eingedeckt werden. Diese Arbeit wird aber im August  erledigt.

Geisler Andreas

Andreas Geisler hat im Mai seine Lehre als Forstfacharbeiter mit einem ausgzeichneten Erfolg abgeschlossen. 

Wir das gesamte Team sind sehr stolz auf dich und gratulieren dir für diese super Leistung. Wir wünschen dir für deinen weiteren Lebensweg alles Gute und noch viel Spaß in deinem neuen Beruf.  

Waldtag

Auch in diesem Jahr wurde mit der Hauptschule Bürs ein Waldtag durchgeführt. 

Trotz schlechter Witterung wurden den jungen Menschen in einem Reviergang verschiedene Aufgaben bzw. Funktionen, welcher der Wald ausübt, nahe gebracht. 

Zu Mittag wurden die Schüler zu einer Grillwurst und einem Getränk eingeladen. Ich hoffe, die Exkursion war für alle informativ - es hat unserem Team sehr viel Spaß gemacht.

Querfällung und Verbauung

Die Sturmfläche am Guschakopf wurde mittels Querfällung und Erstellen von Schneegleitwerken gegen Waldlawinen geschützt. Zugleich wurde die Fläche neu bepflanzt. In den Bildern können sie sehen, wie extrem steil dieses  Gelände am Guschakopf ist. Das Pflanz bzw. Verbauungsmaterial wurde mittels Hubschrauber in die Sturmfläche geflogen.

Bilder von der Verbauung

Försterpraktikant

Im Monat Mai hat ein  Försterpraktikant aus dem Südtirol sein Praktikum bei uns absolviert.  Manuel Heinisch aus Mals im Südtirol hat einen Monat lang in unserem Betrieb bei verschiedenen forstlichen Tätigkeiten mit gearbeitet. Laut Manuel hat ihm das Praktikum bei uns sehr gut gefallen und er konnte einige forstliche Informationen aus Vorarlberg mitnehmen. Wir wünschen ihm für die  Zukunft alles Gute und viel Glück.

Straßenräumung

Durch den langen Winter mussten einige Forstwege geräumt werden. Mittels Radlader und Kettenbagger wurden Lawinen, Steinschläge und Tobelübergänge freigeschaufelt. So ist ein sicheres Fahren für die Forst, Alp und Jagdwirtschaft wieder möglich. Am Garselkopf wurde Anfang Mai die Lawine durch einen Kettenbagger geräumt. Durch das schlechte Wetter (Schnee) lag eine Woche später eine noch gewaltigere Lawine auf dem Weg. Glück gehabt!

Frondienst

Es wurden schon etliche Termine  für die verpflichteten Frondienste war genommen. Dabei wurden einige wichtige Arbeiten an der Weide bzw. im Wald verrichtet. So wurde mit dem Weidemeister etliche lfm Weidezaun repariert bzw. geräumt. Im Forst wurden einige neue Wildzäune errichtet bzw. abgerissen, sowie Pflanzen ausgemäht oder neu gesetzt. Allen hat diese Aktion bisher voll getaugt, da viele Bürger noch nie so eine Tätigkeit verrichtet haben und sie durch die  Erklärung des Forstpersonals auch die Notwendigkeit dieser Arbeiten  sehen. Wir hoffen die Begeisterung hält weiterhin an.

Straßensanierung "Glareu"

Die Sanierungsarbeiten im Bereich Umfahrungsstraße „Glareu“ sind voll im Gang. Nach dem Abtrag der bergseitigen Böschung, wurden mit Hilfe einer Bohrlafette die Löcher für die Ibo-Anker gebohrt. Danach wird die Holzstützwand aus Robinienhölzer aufgebaut und mittels Verankerungsträger bzw. Ibo-Anker befestigt. Die Länge der Stützwand beträgt ca. 170 lfm. Die gesamte Holzstützwand wird mit Filterkies hinterfüllt. Am Schluss der Arbeiten erhält der sanierte Straßenabschnitt eine neue Tragschicht.

Flurreinigung

Wie jedes Jahr fand auch heuer wieder eine Flureinigung statt. Leider war es erschreckend, dass die Moral der Menschen in Beziehung von „sauberes Ländle“ überhaupt nicht gebessert hat. Es wurden etliche Tonnen von Müll aufgelesen. Ich möchte mich bei allen Beteiligten nochmal herzlich für diese super tolle Aktion bedanken.

Straßensanierung Glareu

Ende März wurde mit der Sanierung des Teilabschnittes „Glareu“ begonnen. Die Straße droht in diesem Abschnitt wegzurutschen, daher die Sanierungsarbeiten. Die Straße wird Richtung Berg verlegt. Dadurch entsteht bergseitig eine sehr hohe und steile Böschung, welche mittels Holzankerwänden gesichert werden muss. Nach Beendigung der Sanierungsarbeiten wird das gesamte Teilstück mit einem neuem Belag (Teer) versehen. Wir hoffen mit den Arbeiten Anfang April fertig zu sein.

Straßensanierung

Holzplatz

Auch dieses Jahr wurde auf dem Holzplatz das Brennholz gespalten und gebündelt. Insgesamt geben wir 1000 rm (1 rm =1Bund) an unsere Mitglieder ab. Mit Hilfe unseres Radladers wurde der Platz  von Rindenabfällen geräumt. 

Durchforstung Letscha

In der Letscha wurde mit der Durchforstung eines Baumholzes begonnen. Der Bestand wurde zuerst ausgezeichnet und dann mittels Motorsäge durchforstet. Die gefällten Bäume wurden im „Sortimentverfahren“ mit dem Pferd an die Straße gerückt. Grund dieser Durchforstung ist es, die durch eine Zahl gekennzeichneten Auslesebäume mehr Platz und Licht zu geben. Jeder durch eine Zahl gekennzeichnete Baum (Z-Baum) wird alle 4 bis 5 Jahre aufgenommen. Den Bäumen wird  auf Brusthöhe  mit Hilfe einer Messkluppe der Durchmesser gemessen. Dadurch kann man den Zuwachs der letzten Jahre sehen. 

Wetter

Durch das schlechte Wetter waren wir gezwungen die Arbeiten im Wald für ein paar Tage einzustellen. Als Ausgleich wurden im Werkhof (Innendienst)  Brunnentröge und Bänke erstellt.

Läuterung Schesa

In der Schesa (ehemalige Mullabfuhr) wurde der darauf gewachsene Baumbestand geläutert. Die Baumartenmischung auf dieser Fläche ist sehr groß. Es entsteht ein richtiger Mischwald mit Eichen, Buchen, Ahorn, Kirschen, Nuss, Lärchen, Fichten und Tannen. Nun musste diese Stangenholzfläche dringend durchforstet bzw. geläutert werden. Es wurde die Stammanzahl reduziert, damit die Auslesebäume genügend Platz bzw. Licht bekommen. Hier wurde mit der Durchforstungsmethode der „negativen Auslese“ gearbeitet. Das heißt:“ Vorwüchse und beschädigte bzw. Bäume mit schlechter Qualität wurden entfernt.“ Insgesamt wurde eine Fläche von ca. 30.000 m² geläutert.

Durchforstung Spial

Im neuen Jahr wurde mit der Durchforstung von etlichen Beständen begonnen. Zum Teil erfolgte die Arbeit mittels eines Erntezuges (Harvester und Forwarder) oder mittels Aufarbeitung durch die Motorsäge. Die Rückung der gerüsteten Bloche erfolgte mit dem Pferd. 

Durchforstung händisch

Brennholz

Wie jedes Jahr wird in den Wintermonaten auch das auf dem Holzplatz gelagerte Rundholz aufgearbeitet. Das Rundholz wird gespalten und gebündelt. Insgesamt werden ca. 1.200 rm (Bündel ) oder anders gesagt  ca. 900 fm zu Brennholz verarbeitet.  

Durchforstung Zalum

Zugleich wurde am Zalum eine Durchforstung eines Stangenholzes durchgeführt. Die Bäume wurden geschlagen, händisch aufgerüstet und mittels Pferd an die Forststraße gerückt. Bei dieser Durchforstung wurde mit der positiven Auslese gearbeitet. D.h. die Auslese- bzw. Zukunftsbäume werden als erstes im Bestand markiert und dann  von ihren  ärgsten Bedränger befreit. Dadurch ergibt sich mehr Platz und Licht für die Z-Bäume. Innerhalb von ca. 5 Jahren ergibt das einen Stammdurchmesser Zuwachs von 5 bis 10 cm. Natürlich sind noch etliche Faktoren bei einer Durchforstung zu beachten, wie z.B.: Seehöhe, Holzart, Windrichtung, Bodenbeschaffenheit usw.