Schadholzaufarbeitung

Wie schon berichtet sind wir seit Anfang des Jahres mit der Schadholzaufarbeitung beschäftigt. Neben Schneebruch werden die Trockenschäden vom letzten heißem Sommer jetzt erst sichtbar. Besonders alte Bäume Tannen und Fichte haben dieser Trockenheit nicht standgehalten. Obwohl die Witterung im Frühjahr sicher nicht ideal für den Borkenkäfer war, merken wir das er aktiv ist. In den gefährdeten Revierteilen wurden Borkenkäferfallen aufgestellt, welche je nach Witterung wöchentlich kontrolliert werden. Die Fallen werden dabei entleert und mit einem neuen Lockstoff versehen. Mit Traktor, Bagger und Seilbahn werden die Schadhölzer aufgearbeitet.

Viehtriebweg Klosteralpe

Durch die hohe Schneelage entstanden am bestehenden Viehtriebweg auf die Klosteralpe einige kleine Schäden. An zwei Stellen hat  die Böschung nachgegeben und dadurch wurde der Viehtriebweg verlegt. Die Schäden wurden mittels Kleinbagger behoben. Zudem wurde die Böschung neu eingesät und laut Bescheid mit den vorgeschriebenen Pflanzen bestockt.  Ansonsten hat der Weg den Winter gut überstanden. Die Kosten für die Sanierung werden vom Kloster St. Peter übernommen.

Gemeinschaftsdienst

Es konnten fast alle bisherigen Gemeinschaftsdienste planmäßig durchgeführt werden. Im Buchwald wurden durch den Gemeinschaftsdienst Einzelschütze für die Jungpflanzen erstellt, um die jungen Bäume gegen den Wildverbiss bzw. Fegeschäden durch das Wild zu schützen. Es wurde versucht die Jungkultur ohne Schutzmaßnahmen aufkommen zu lassen. Nach schon wenigen Wochen nach der Einpflanzung wurde festgestellt, dass besonders der Bergahorn durch das Reh verbissen war. Um den Klimawandel (Hitze, Sturm und Borkenkäferbefall) entgegenzuwirken wird versucht ein Mischbestand mit Tiefwurzler, wie z. Bsp. die Tanne, Lärche, Bergahorn und Eichen neu aufzubauen. Natürlich wäre es kostengünstiger bzw. leichter eine angemessene Wilddichte auch im Wirtschaftswald anzustreben.

Umweltschutz

Leider finden wir auf der Spial immer wieder Brotabfälle, mit welchem man die Wildtiere füttern möchte. Gerade für das Wild können solche Nahrungsabfälle sehr gefährlich werden, da sie dem Wetter ausgesetzt sind und das Brot zu schimmeln anfängt. Brotabfälle können wiederverwertet werden (Brotbrösel) oder an Bauern mit Schweine abgeben werden. Nahrungsmittel im Wald zu entsorgen ist eine Sauerei und wird auch bestraft.  

Stockfräse

Wie schon berichtet mussten im Weidegang Spial leider eine Fichte (Borkenkäfer) und eine Eiche (Blitzschlag) aus Sicherheitsgründen gefällt werden. Die Bäume wurden sofort aus der Weide entfernt. Nun wurden die verbliebenen Wurzelstöcke mit Hilfe einer Stockfräse herausgefräst. In nächster Zeit soll eine neue Stieleiche gesetzt werden.

Schadholzaufarbeitung

Die Auswirkungen der letzten Trockenzeit vom Sommer 2018 bekommen wir erst jetzt voll zu spüren. Die geschwächten Bäume werden vom Borkenkäfer befallen. Nicht nur die Fichte, welche durch den Buchdrucker bzw. Kupferstecher gefährdet ist , sondern auch die Tanne ist vom krummzähnigen Tannenborkenkäfer befallen. Zu allem Übel hat der Winter einiges an Schneebruch verursacht. Schon seit  Mitte Jänner sind wir mit der Aufarbeitung von diesem Schadholz voll beschäftigt. Insgesamt wurden bisher ca. 700 fm aufgearbeitet. Das aufgearbeitete Holz wird sofort aus dem Wald transportiert.

Weidegang Spial

Beim Weidegang „Spial“ mussten leider zwei Bäume eine Fichte und eine Eiche aus Sicherheitsgründen gefällt werden.. Die Fichte fiel der letzten Trockenperiode und  dem Borkenkäfer zum Opfer. Die Eiche kämpfte etliche Jahre trotz Blitzschlagschaden, aber leider hat auch hier die letzte Hitzeperiode ihr Ableben besiegelt. Beim Standort der notgefällten Eiche soll wieder eine neue Stieleiche gepflanzt werden.  

Durchforstung

Auf der Schaß wurde ein Stangenholzbestand von ca. 2 ha durchforstet. Die Ausführung erfolgte über die „positive Auslese“. Unter der positiven Auslese versteht man, dass man die Zukunftsbäume von Bedränger (Licht) freistellt. Zudem sind Bäume mit schlechter Qualität, wie Protzen bzw. unerwünschte Baumarten entfernt worden. Die Bäume wurden im Baumverfahren durch Pferde an die Forststraße vorgerückt. Mit Hilfe eines Kleinbaggers polterte man die vorgerückten Bäume. Mit einem mobilen Hacker sind die gelagerten Bäume zu Hackschnitzel verarbeitet worden. Die gewonnen Hackschnitzel wurden an ein Biomassewerk verkauft.