Am traditionsreichen Platzgufel stehen zwei besondere Bäume: die Kaisereichen, gepflanzt am 24. April 1879 anlässlich der silbernen Hochzeit von Kaiser Franz Joseph.
Im Zuge der Holzarbeiten entlang der L 82 wurden die beiden Eichen nun wieder freigestellt. Vorwüchsige Fichten, die den Eichen das notwendige Licht entzogen hatten, wurden genutzt. Damit erhalten die geschichtsträchtigen Bäume wieder ausreichend Raum zur weiteren Entwicklung.
Die Eiche ist eine zentrale Baumart im klimabedingten Waldumbau. Sie gilt als besonders widerstandsfähig gegenüber Trockenheit und Sturm und ist ökologisch äußerst wertvoll: Keine andere heimische Baumart bietet so vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum.
Auch in den Bürser Waldungen – insbesondere in den Bereichen Schass und Spial – ist die Eiche stark vertreten. Durch gezielte forstliche Maßnahmen unterstützen wir diese wichtige Lichtbaumart und leisten damit einen Beitrag zu stabilen, klimafitten Wäldern.



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